Katastrophenschutz-Leuchttürme

Katastrophenschutzleuchttürme

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Katastrophenschutzleuchttürme sind Notunterkünfte und eine temporäre Notfall- und Informationsstelle und sollen im Ernstfall Orientierung, Informationen und praktische Hilfe anbieten. 

Sie bieten Einwohnerinnen und Einwohnern bei extremen Ereignissen – wie Großbränden, schweren Unfällen oder Massenevakuierungen – Schutz und Orientierung. 
Fallen die regulären Telefon- und Mobilfunknetze aus, werden die Katastrophenschutzleuchttürme nach einer Vorbereitungszeit von wenigen Stunden durch Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und freiwillige Kräfte hochgefahren. 

Ein solcher Katastrophenfall erfordert eine zentrale Leitung, wenn Leben, Gesundheit oder die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung erheblich gefährdet sind.

Da der Betrieb nicht allein durch die Gemeindeverwaltung geleistet werden kann, ist die Kommune maßgeblich auf ehrenamtliche Kräfte angewiesen. Im Ernstfall sind es genau diese Ehrenamtlichen, die die Hilfesuchenden an den Leuchttürmen in Empfang nehmen und ihnen als erste Ansprechpartner zur Seite stehen.

Die sechs Standorte in der Gemeinde Wardenburg

Die Untere Katastrophenschutzbehörde des Landkreises Oldenburg hat für alle Katastrophenschutzleuchttürme ein einheitliches Erkennungssymbol festgelegt. Damit Einwohnerinnen und Einwohner die Stationen im Ernstfall sofort finden, werden die Gebäude gut sichtbar von der Straße aus mit Schildern gekennzeichnet.

Die Standorte sind:

Aufgaben und technische Ausstattung

Die Leuchttürme dienen der Informationsweitergabe, bieten medizinische Erstversorgung und allgemeine Hilfestellung. Zudem ermöglichen sie bei Bedarf eine temporäre Übernachtung sowie die Zubereitung einfacher Mahlzeiten. Unterstützt wird der Betrieb durch Feuerwehren, THW, Malteser und Rettungsdienste, die Personal, Technik und Lebensmittel bereitstellen.

Zur Notfallausstattung jeden Leuchtturms gehören:

  • Feldbetten
  • Decken
  • Megaphone
  • LED-Baustrahler
  • Kabeltrommeln
  • Elektroherdplatten
  • autarke Stromerzeuger sowie 
  • Kurbelradios

 

Betrieb der Katastrophenschutzleuchttürme

Im Ernstfall werden die Leuchttürme von Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und geschulten ehrenamtlichen Personen aktiviert. Diese nehmen schutzsuchende Menschen in Empfang und begleiten sie, bis nachfolgend eintreffende Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen übernehmen.




Ehrenamtliche gesucht!

Für die Betreuung Schutzsuchender im Ernstfall sucht die Gemeindeverwaltung weitere Menschen, die sich in den Katastrophenschutzleuchttürmen engagieren möchten.

Wenn Sie Interesse haben, sprechen Sie uns gerne an. Die Kontaktdaten zum Fachbereich Katastrophenschutz finden Sie im rechten Bereich dieser Seite

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