Hand in Hand für Wardenburg: Freiwilligentag zeigt die Vielfalt des Ehrenamts

Zusammen anpacken und die eigene Gemeinde noch lebenswerter gestalten: Unter diesem Motto stand am 13. Juni 2026 der zweite Freiwilligentag in Wardenburg.

Zwischen 10 und 16 Uhr wurden im gesamten Gemeindegebiet acht ganz unterschiedliche Projekte erfolgreich umgesetzt. Die Vielfalt der Beteiligten spiegelte dabei eindrucksvoll die Lebendigkeit der ehrenamtlichen Arbeit vor Ort wider.

Bürgermeister Christoph Reents besuchte die Aktiven während des Aktionstages persönlich. Auf seiner Tour durch die Gemeinde dankte er den Helferinnen und Helfern für ihren tatkräftigen Einsatz.

Collage mit Fotos vom Ehrenamtstag
Die Ehrenamtlichen der Vereine und Einrichtungen, die Aktionen für den „Freiwilligen Samstag 2026“ betreut haben. Bild unten ganz rechts: Bürgermeister Christoph Reents.

Kreativ, sozial und ökologisch: Die Projekte im Überblick

Die Bandbreite der Aktionen war groß: Für generationenverbindende Klänge sorgte das Blockflötenorchester unter der Leitung von Elmar Flore im AWO Wohnpark, das den Senioren einen beschwingten Nachmittag bescherte. Im Bürgerhaus wurden in engagierter Handarbeit exakt 77 Herzkissen genäht, die Frauen nach einer Brustkrebs-OP in den umliegenden Krankenhäusern Entlastung spenden sollen. Zudem fertigte die im Bürgerhaus angesiedelte Strickgruppe bunte Wimpelketten als Dekoration an.

Ein Schwerpunkt lag in Südmoslesfehn. Der Ortsverein und die Interessengemeinschaft Spielplatz richteten den Spielplatz am Moki Berg von Grund auf her – es wurde repariert, gewerkelt und neu gepflanzt. Ein starkes Zeichen setzten dabei zahlreiche Teilnehmende des VHS-Deutschkurses (darunter viele Menschen mit Fluchterfahrung), die kräftig mit anpackten und damit gelebte Gemeinschaft hervorhoben.

Vor dem Eine Welt Laden baute die Naturschutzjugend (NAJU) Nistkästen, Igelhäuser und Insektenhotels, die ab sofort im Laden erworben werden können. Der Laden selbst informierte über fairen Handel, während die Speisekammer e.V. zu Kaffee und Tombola einlud.

Gemütlicher Ausklang

Den Abschluss bildete ein Dankesessen im Moor- und Bauernmuseum Benthullen, bei dem die Teilnehmenden den Tag Revue passieren ließen. Bürgermeister Reents und Organisatorin Silke Gherbi-Opel zogen ein rundum positives Fazit und freuen sich bereits auf eine Fortsetzung des Ehrenamtstages.