Kunst im Landschaftsraum

„De Groode Döör“ öffnet sich in Achternmeer

Die Skulptur „De Groode Döör“ hat in Achternmeer ihren nächsten Halt erreicht - pünktlich zur Eröffnung des Gesellschaftsraumes im Dörpshus am Korsorsberg.

 Wardenburg/Achternmeer - Groß, blau und unübersehbar – wer am Korsorsberg unterwegs ist, kommt derzeit nicht an ihr vorbei. Auf Vorschlag des Bürger- und Heimatvereins Achternmeer / Harbern I wurde die mobile Skulptur „De Groode Döör“ an ihrem neuen vorübergehenden Standort an dem frisch eingeweihten Gesellschaftsraum des „Dörpshus am Korsorsberg“ aufgestellt.

Der frühere Kneipenraum  wurde in vielen Stunden Eigenarbeit von engagierten Mitgliedern der Dorfgemeinschaft renoviert und saniert, und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Im zweiten Schritt sind Leader-Fördermittel beantragt, die für die Umgestaltung und Sanierung des restlichen Gebäudes genutzt werden sollen, um den Standort zum lebendigen und modernen Zentrum von Achternmeer auszubauen.

 Um möglichst viele Menschen auf den Ort hinzuweisen, wurde die Ankunft des Kunstwerks bewusst zeitgleich mit der Erlebnis- und Schlemmerradtour geplant. Die Tour wird findet jährlich am 1. Mai statt und wird von der Touristinformation umtref Wardenburg e.V. organisiert. Sie zog auch in diesem Jahr wieder mehr als 2.000 Radler an, die unter anderem die „Groode Döör“ in Augenschein nehmen konnten.

 Doch hinter der blauen Tür steckt mehr: Die Skulptur steht für das Projekt „Kunst im Landschaftsraum“ aus den Jahren 2018/2019. Unter der Leitung der Berliner Künstlerin Kerstin Polzin erschufen diverse Wardenburger Akteure dieses mobile Denkmal. Es wechselt regelmäßig seinen Standort und soll auf besondere Orte im Landschaftsraum hinweisen. Dass die schwere Konstruktion sicher umzieht, ist der Arbeit des Baubetriebshofes zu verdanken, der den Transport und Aufbau koordinierte.

 Ihre Meinung ist gefragt

Die Reise der „Grooden Döör“ geht weiter! Die Gemeinde Wardenburg sucht bereits nach weiteren Standorten im Gemeindegebiet Wer Vorschläge hat, kann sich telefonisch (04407 73118) oder per E‑Mail (kultur@wardenburg.de) melden. Updates zur Tour gibt es jederzeit in der Wardenburg-App.