Ganztagsbeschulung in der Gemeinde Wardenburg: Stand der Umsetzung und weitere Schritte

Die Grundschulen der Gemeinde Wardenburg arbeiten intensiv an der konkreten Ausgestaltung des Ganztagsbetriebs. Dazu zählen unter anderem die Strukturierung von Lern- und Ruhephasen sowie die Organisation der Tagesabläufe. Geplant ist eine flexible Betreuung von bis zu acht Stunden täglich bis 15.30 Uhr. An allen Schulen wird es eine erste Abholzeit um 14.30 Uhr, eine Stunde vor Ablauf des gesetzlichen Anspruchs geben, die dann allerdings nicht durch den Schülertransport abgedeckt ist.
Ein weiterer Baustein betrifft die enge Kooperation mit lokalen Vereinen. So werden unter anderem der Sportclub Hundsmühlen, der Wardenburger Tennisclub sowie der Wardenburger Turnverein und der NABU feste Angebote in den Bereichen Bewegung und Naturpädagogik bereitstellen.
Auch die Mittagsverpflegung ist inzwischen weitgehend organisiert. An allen Standorten wird ein Mittagessen angeboten, wobei die räumliche Umsetzung jeweils an die Gegebenheiten vor Ort angepasst wird.
„Besonders hervorheben möchte ich die äußerst konstruktive und engagierte Zusammenarbeit mit den Schulleitungen, Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeitern und Kooperationspartnern“, hebt Bürgermeister Christoph Reents hervor.
Gemeinsam arbeite man weiterhin mit Hochdruck daran, ein tragfähiges und qualitativ hochwertiges Ganztagsangebot zu etablieren für die Familien zu etablieren
Einbindung des bisheriges Hortpersonals
Die Umsetzung der Ganztagsangebote erfolgt an den Grundschulen Achternmeer, Hundsmühlen und Hohenfelde unter Einbindung des bisherigen Hortpersonals. Ergänzt wird dieses durch weitere pädagogische Fachkräfte sowie durch Lehrkräfte, die über Landesmittel finanziert werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Aufstockung von Stunden, insbesondere der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Für die Grundschule Wardenburg wird aufgrund personeller Anforderungen und entsprechend des politischen Beschlusses derzeit die Zusammenarbeit mit einem externen Kooperationspartner vorbereitet.
Information der Familien vor der Anmeldung
Nach den Osterferien werden an allen Grundschulen Informationsabende stattfinden, zu denen sowohl die Erziehungsberechtigten der aktuellen Schülerinnen und Schüler als auch die der zukünftigen Erstklässler eingeladen werden. Diese Veranstaltungen bieten einen detaillierten Einblick in Organisation, Ablauf und pädagogische Inhalte der Ganztagsangebote.
Die Anmeldung für den Ganztag erfolgt im Anschluss zentral über ein Online-Portal, welches ab Ende April freigeschaltet wird. Der bewusst gewählte spätere Anmeldezeitpunkt dient dazu, den Eltern im Vorfeld eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, damit Angebote entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse ausgewählt werden können.
„Wir sehen uns grundsätzlich auf einem guten Weg, den gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung nicht nur zu erfüllen, sondern ihn mit qualitativ hochwertigen Angeboten für Kinder und Familien zu gestalten“, resümiert Christoph Reents.

