Gemeinsame Erklärung zum Umgang mit der aktuellen Corona-Lage

Auch nach fast zwei Jahren Corona-Pandemie ist ein Ende dieser schwierigen Herausforderung leider noch nicht in absehbarer Nähe. Nach wie vor konzentrieren sich die Bestrebungen auf sämtlichen Ebenen darauf, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen. 

In Krankenhäusern leisten unterdessen medizinisches und pflegendes Fachpersonal sowie Ärztinnen und Ärzte einen enormen Einsatz im Kampf gegen die Covid-Krankheit. Sie retten damit nicht nur Menschenleben, sondern schützen auch unser Gesundheitssystem. 

Allen im Gesundheitsbereich Tätigen gebührt große Anerkennung und Dank für ihren unermüdlichen Einsatz! 

Die nach wie vor unsichere Situation zehrt an unser aller Nerven, die bei vielen mittlerweile „blank“ liegen und fordert uns immer wieder aufs Neue heraus. Wir alle sehnen uns nach einem Leben wie vor der Pandemie. Das eint uns. Doch so verschieden wir Menschen sind, verfolgen wir im Umgang mit der Krise unterschiedliche Strategien. 

Ein sehr großer Teil der Menschen setzt hierbei Vertrauen in die Wissenschaft und trägt daraus abgeleitete politische Entscheidungen und Maßnahmen weitgehend mit. 
Doch es gibt auch einen kleineren Teil, der anderer Meinung ist; Menschen, die sich schwerer damit tun, dem eingeschlagenen Weg zu vertrauen und diesen anzweifeln; bei denen Ängste und Sorgen einer möglichen Impfung entgegenstehen. 

Unterschiedliche Herangehensweisen und Ansichten zu einem solchen großen Thema sind grundsätzlich legitim und als ein Merkmal unserer vielschichtigen Gesellschaft zu sehen. 

Wie anderenorts gab es auch in Wardenburg Protestaktionen gegen die Corona-Maßnahmen, die als „Spaziergänge“ bezeichnet wurden. Hier handelte es sich um nicht angemeldete Versammlungen, die von der Polizei begleitet werden.

Zahlreiche unten aufgeführte Wardenburger Organisationen möchten diese Aktivitäten nicht unkommentiert lassen. 

In einer Demokratie dürfen Unzufriedenheit oder Sorgen öffentlich benannt werden. Jeder Mensch darf auch friedlich seinen politischen Willen bekunden und die eigene politische Meinung frei äußern. Versammlungen sind zudem ein politisches Grundrecht und durch unser Grundgesetz besonders geschützt. Das sind für unsere Demokratie wichtige Errungenschaften.  

Wichtig ist jedoch, dass hierbei die geltenden Regeln beachtet werden. Zu diesen Regeln gehört, dass solche Veranstaltungen angemeldet werden, damit sie als solche eingeordnet werden können – und aktuell eben auch Abstandsregeln und die Maskenpflicht. 

Eine Aushöhlung und ein Missbrauch des Versammlungsrechtes durch die Organisation oder die Teilnahme an nicht angemeldeten sogenannten „Spaziergängen“ ist nicht akzeptabel. Es ist hinlänglich belegt, dass es häufig demokratie- oder verfassungsfeindliche Organisationen sind, die zu solchen „Spaziergängen“ aufrufen. Mit Sorge sehen wir, dass politische Randgruppierungen die Ängste und Sorgen von Menschen für ihre Zwecke nutzen. 

Wir wissen, dass auch Menschen aus der „bürgerlichen Mitte“ diese Form des Protestes nutzen, die sich nicht verfassungsfeindlichen Organisationen zuordnen, sondern bei denen vielmehr individuelle Gründe eine Rolle spielen. 

An diese Mitbürgerinnen und Mitbürger wenden wir uns mit folgendem Appell: 

  • Bitte nehmen Sie nicht an sogenannten „Spaziergängen“ teil und stellen sich nicht an die Seite von Personen, die unsere demokratische Verfassung ablehnen. Wir respektieren Ihre Kritik an politischen Entscheidungen; fordern Sie aber dazu auf, konsequenterweise auch das Handeln der Organisatoren solcher „Spaziergänge“ zu hinterfragen. Hören Sie sich auch die Sichtweisen Anderer an. 
  • Machen Sie gerne von Ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch und halten sich an die entsprechenden Vorgaben, friedlich und ohne Hass und Gewalt.

An Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich noch nicht zu einer Impfung durchringen konnten, richten wir uns mit folgendem Appell: 

  • Entscheidend bei der Bekämpfung der Pandemie ist die flächendeckende Impfung, durch welche nicht nur die Verbreitung, sondern insbesondere schwere Verläufe der Krankheit reduziert werden. Auch wenn davon auszugehen ist, dass angesichts des mutierenden Virus weitere Auffrischungs-Impfungen erforderlich sein werden, stellen Impfungen den einzigen Weg aus der Pandemie dar. Wenn Sie sich doch für eine Impfung entscheiden, schützen Sie sich selbst und andere; nicht zuletzt tragen Sie maßgeblich zu einem schnelleren Ende der Pandemie bei. Wir bitten Sie daher, Ihre Ablehnung zu überdenken. In der Gemeinde gibt es leicht zugängliche Impfmöglichkeiten, die Sie nutzen können. 

Nur gemeinsam wird es uns gelingen, die Pandemie bald zu bewältigen. Als Gesellschaft kommen wir dabei nicht umhin, Rücksicht aufeinander zu nehmen und solidarisch zu sein. Dies bedeutet, die eigene Person auch als Teil des großen Ganzen zu sehen und die Erkenntnis, dass die eigene Freiheit dort endet, wo die Freiheit anderer dadurch berührt wird. Wir rufen dazu auf, gegebenenfalls Vorbehalte gegen eine Impfung dem Nutzen als Solidargemeinschaft, die uns allen viele Vorteile beschert, unterzuordnen – so wie es sehr viele andere bereits vorgemacht haben. 
Lassen Sie uns miteinander im Gespräch bleiben und uns gegen verfassungsfeindliche Bestrebungen stellen, die - durch Wort und Tat - tatsächlich das Ziel verfolgen, unsere Gesellschaft zu „spalten“ 



Fraktion der CDU
Fraktion der SPD
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Fraktion der Freien Wählergemeinschaft (FWG)

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wardenburg
Pfarreirat und Seelsorgeteam der Kath. Kirchengemeinde St. Josef / Heilige Drei Könige

Bürgerverein Achternmeer-Harbern I
Bürger- und Heimatverein Benthullen-Harbern II
Bürgerverein Astrup-Hohensand
Bürgerverein Höven
Bürgerverein Oberlethe
Bürgerverein Westerholt
Dorfgemeinschaft Achternholt
Dorfgemeinschaft Charlottendorf-Ost
Dorfgemeinschaft Charlottendorf-West 
Gemeindeteil Klein-Bümmerstede
Heimatverein und Dorfgemeinschaft Littel
Ortsverein Hundsmühlen
Ortsverein Südmoslesfehn
Ortsverein Westerburg 

DAHMS - Wirtschaft, Handlung, Kunstbetrieb
Gemeinde Wardenburg Marketing Forum e.V.
Moor- und Bauernmuseum Benthullen-Harbern
NABU Ortsgruppe Wardenburg

Bürgermeister Christoph Reents


 

 

Corona Info - aktuelle Informationen und Links

Aufgrund der aktuellen Lage ergibt sich in der Gemeinde Wardenburg folgende Situation:

  • Für den Besuch des Rathauses sind keine Nachweise mehr zu erbringen. Weiterhin erforderlich bleibt das Tragen einer FFP2-Maske. Um eine Terminvereinbarung wird gebeten.
  • Keine Voranmeldung mehr erforderlich. Maskenpflicht bis zur Umkleide.
  • Die Kindertagesstätten befinden sich im uneingeschränkten Regelbetrieb ("Szenario A") 
  • Die weiterführenden Schulen befinden sich im Präsenzunterricht in voller Klassenstärke („Szenario A“).
  • Angebote der Kinder- und Jugendarbeit finden ohne Einschränkungen statt. 
  • Das Bürgerhaus ist geöffnet. Weiterhin erforderlich bleibt das Tragen einer FFP2-Maske.

 

Testmöglichkeiten in Wardenburg

Testzentrum ehemaliges ABC-Schuh-Center ab 16.12., 14.00 Uhr (TRAS Health)
Oldenburger Straße 221. 
Montag bis Freitag: 08.00 – 18.00 Uhr
Samstag: 09.00 - 19.00 Uhr
Sonntag: 13.00 - 18.00 Uhr

Terminbuchen können über den folgenden Link vorgenommen werden: 
https://wardenburg.bitte-teste-dich.de/buchung

Alternativ können Testpersonen, denen die technischen Möglichkeiten fehlen, auch ohne Termin vorbeikommen. In diesen Fällen muss allerdings etwas Wartezeit eingeplant werden.

Testzentrum Wardenburger Hof (11Sports / F&B Sport Nord GmbH) 
Oldenburger Straße 255
Montag bis Freitag: 06.00 bis 18.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 16.00 Uhr
Sonntag: 10.00 bis 14.00 Uhr

- ohne Anmeldung -

Testzentrum Edeka Hundsmühlen (11Sports / F&B Sport Nord GmbH) 
Hunoldstraße 60
Montag bis Freitag: 14.00 bis 18.00 Uhr
Montag, Mittwoch und Freitag 7.00 bis 10.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 16.00

- ohne Anmeldung - 

Eine Liste mit weiteren Testmöglichkeiten im Landkreis Oldenburg findet sich HIER auf der Seite des Landkreises

Allgemeines

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen finden Sie HIER

Sonderprogramm "Niedersachsen dreht auf" für Solo-Selbständige und Kultureinrichtungen - INFORMATIONEN HIER

Förderprogramm „Engagement fördern. Ehrenamt stärken. Gemeinsam wirken“ der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt - INFORMATIONEN HIER

Allgemeine Hinweise, Informationen und Erlasse finden Sie auf der  Seite des Landes Niedersachsen.

Häufig gestellte Fragen  (Link zu Seite des Landes Niedersachsen)

Aktuelle Informationen, Telefonnummern von Bürgertelefonen sowie verschiedene Links zum Robert-Koch-Institut finden Sie auf der Seite des Landkreises Oldenburg.