Jugendtreff Wardenburg: Jugendliche bauen sich einen Pizzaofen

Bereits im Frühjahr 2021 hatte die Jugendpflege über den Präventionsrat eine Spende erhalten: Der Unternehmer Thomas Schütte stiftete 500 Euro für die Jugendarbeit in Wardenburg, wobei die Spende insbesondere für Jugendliche ab 14 Jahren eingesetzt werden sollte. 

Ursprünglich war in diesem Zusammenhang ein Skateworkshop mit anschließendem gemeinsamem Essen (Skate & Eat) geplant. Aufgrund zu geringer Teilnahme musste dieser Workshop jedoch abgesagt werden. „Das war sehr schade, aber anscheinend haben wir mit dem Workshop nicht den Nerv der Jugendlichen in Wardenburg getroffen“, bedauert Jugendpfleger Karsten Gerdes. „Allerdings hatte unser FSJler Niklas Adams dann eine wirklich gute Idee“.

Weil das jeden Freitag stattfindende Kochprojekt bei den jugendlichen Besucherinnen und Besuchern sehr beliebt ist, überlegte man gemeinsam, welche Maßnahme zu einer nachhaltigen Verbesserung des Angebotes im Jugendtreff führen könnte. Von dem spontanen Vorschlag eines echten Pizzaofens aus Stein waren alle sofort sehr angetan. 

Nach recht kurzer Planungsphase, in welcher einige Youtube-Tutorials zu unserem Thema geschaut wurden, erstellten wir eine technische Zeichnung und bestellten das benötigte Material“, erklärt der Jugendpfleger. 
Direkt nach den Osterferien ging es dann los. Innerhalb von zwei Wochen mauerten die Jugendlichen und der Jugendpfleger zusammen den Pizzaofen. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und hat auf der großen Terrasse des Bürgerhauses einen guten Platz gefunden. 

Am letzten Freitag war es dann endlich soweit: Die Einweihung. Einige Jugendliche bereiteten den Pizzateig zu, andere kümmerten sich um das Brennholz. Nach dem Anheizen konnte dann die erste Pizza eingeschoben werden. Der Geschmack sprach für sich und alle Beteiligten waren begeistert. 

Dieser Ofen ist wirklich eine sinnvolle Bereicherung unseres Angebotes“ resümiert Karsten Gerdes. „Und selbst gebackene Steinofenpizza steht nun sicherlich häufiger auf dem Speiseplan“. 

Anderen Gruppen des Bürgerhauses steht der Steinofen natürlich ebenfalls zur Verfügung. 


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