Geschichte


Menschen - Tradition - Natur


Die „Wardenburg“ - ursprünglich war sie nur ein Stützpunkt des Junkers Robert von Westerholt gegen die Oldenburger Grafen. Erste Siedlungen gibt es seit dem 2. Jahrhundert nach Chr., 1218 wird „Wardenberge“ das erste Mal urkundlich erwähnt. Bis zur Reformation war Wardenburg ein wohlhabender und angesehener Wallfahrtsort, bevor Graf Anton von Oldenburg 1524 die Kirchenkasse plünderte. Ab dem 18. Jahrhundert gingen viele Wardenburger als Gastarbeiter ins reiche Holland. Erst mit dem Bau des heutigen Küstenkanals und der Moorkolonisation Anfang des 20. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Blüte des Ortes.
Heute profitiert Wardenburg von der Nähe zur Großstadt Oldenburg. Vor allem durch eine engagierte Umweltpolitik, die in der Vergangenheit betrieben wurde, hat der Ort einen hohen Bekanntheitsgrad auch über die Region hinaus erreicht. Bürger und Gemeinde engagieren sich hier zukunftsweisend in ganz vorbildlicher Art. Für Erholungssuchende ist Wardenburgs intakte Natur ein wahres Paradies. Urwüchsige Moorlandschaften im Westen der Gemeinde laden ebenso zum Spazieren gehen und Entspannen ein, wie die Niederungen der Flüsse Hunte und Lehte.


Soziales - Kultur - Freizeit

 leben - wissen - erleben

                        

                        

                        

Den Stellenwert sozialer Belange haben die Wardenburger frühzeitig erkannt, und so verfügt der Ort heute über eine hervorragend ausgebaute soziale Infrastruktur. Zahlreiche Kindergärten und Schulen, auch in den kleineren Ortsteilen, garantieren eine qualifizierte Kinderbetreuung. Die offene Jugendarbeit Wardenburgs wird im zentral gelegenen und modern ausgestatteten Jugendzentrum praktiziert.
Die rund 70 verschiedenartigsten Vereine gestalten das lebendige Gemeinschaftsleben - vom spätsommerlichen Erntefest bis zur traditionellen „ Kohlfahrt“ bei knackigem Frost. Wardenburg ist in diesem Punkt „ein Stück heile Welt“.
Natürlich: Wardenburger haben es nicht weit bis nach Oldenburg, wo Kultursommer, Staatstheater und hervorragende Museen locken.
Doch das hiesige Kulturangebot kann sich daneben durchaus sehen lassen. Mit verschiedenen Ausstellungen von Malerei bis Heimatgeschichte, Konzerten oder Kabarettveranstaltungen engagiert sich die Gemeinde im kulturellen Bereich. Darüber hinaus existieren eine gut ausgestattete Gemeindebücherei und das breite Angebot der Wardenburger Volkshochschule.
Private Initiativen, wie das Ziegeleimuseum, oder das Heimat- und Bauernmuseum in Benthullen oder plattdeutsche Laienspielgruppen runden das Angebot ab.
Auch sonst wird es Wardenburgern in ihrer Freizeit nicht langweilig. Ein modernes Hallenbad, ein Badesee, zahlreiche Sporthallen und -plätze laden zum sportlichen Austoben und zur Erholung ein.
Und wer auf einer ausgedehnten Radtour übers flache Land in den Reiterdörfern Höven oder Oberlethe vorbeikommt, sollte den Rücken seines Drahtesels mal gegen den eines Oldenburger Pferdes austauschen
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