| Am 2. März 1997 trafen sich 13 Dorfbewohner.
Schnell wurden die Räumlichkeiten auf dem Berg-Hof gefunden. Gerhard
Geisler, der 1. Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins Benthullen-Harbern
erinnert sich noch gut daran: "Nachdem sie alle ihre Dachböden, Garagen
und Keller entrümpelt hatten, meldeten sich viele Mitbürger
aus der näheren Umgebung, um die gefundenen kleineren und größeren
Schätze aus früheren Zeiten zu spenden." Nun galt es die schönsten
Gegenstände herauszusuchen und einige davon wieder funktionstüchtig
zu machen. Dabei halfen die Hände vieler freiwilliger, tatkräftiger
und fleißiger Mitbürger. Außerdem galt es noch einen Schuppen zu bauen, worin die landwirtschaftlichen Großgeräte und Kutschen untergebracht werden konnten. Finanzielle Mittel sind überall knapp und so veranstaltete man im September 1997 kurzerhand einen Aktionstag, um einerseits auf das Moor- und Bauernmuseum aufmerksam zu machen und andererseits um Spenden zu bitten. Am Ende des Tages kamen so schließlich 5000 DM zusammen, die für den weiteren Ausbau des Museums genutzt wurden. |
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![]() Familie Berg, Eigentümerin der Räumlichkeiten des Moormuseums Benthullen. |
Familie Berg und die Geschichte des Museums
Im Mai 1956 bezog der Landwirt Egon Berg mit seiner Familie das neu gebaute Siedlerhaus in Benthullen. Dieser Schritt bedeutete für de Familie Berg, wie für viele andere Familien auch, ein Neubeginn im Moor. Das Land wurde vom Siedlungsamt zugewiesen. Damit es bewirtschaftet werden konnte, musste es erst abgetorft und übersandet werden. Erst nach mühevoller Arbeit wurde aus dem zuvor nicht bewirtschafteten Land ein fruchtbarer Ackerboden. Bis 1991 wurde auf dem Hof Landwirtschaft betrieben. Danach begann die Familie Berg die alten Gebäude zu restaurieren, die Maschinen und Wagen zu überholen und den ehemaligen Heuboden aufzuräumen. So entstand ein kleines "Privatmuseum". Ein Teil der Räumlichkeiten wurden vermietet. Darin werden Möbel, Schallplatten und Rundfunkgeräte aus den 50er Jahren ausgestellt. |
Sehen Sie hier ein paar Ausschnitte aus dem reichhaltigen Museumsangebot ...
![]() Der Eingang des Moor- und Bauernmuseums. Hier werden die Besucher empfangen, die sich vorher für einen Rundgang angemeldet haben. |
![]() Eine Melkanlage, wie sie früher von dem Bauer genutzt wurde. Auch die eisernen Milchkannen waren damals gebräuchlich. |
![]() Ein Wohnzimmer wie es früher eingerichtet war. Urgemütlich, nicht wahr oder? Die gute Stube wurde meist nur sonntags oder zu besonderen Anlässen genutzt. |
![]() Diese Feldspritze arbeitet im Handbetrieb und wurde zur Vernichtung von Insekten eingesetzt. |
![]() Mit dem Strohhäcksler wurde das Stroh zerkleinert. Für die Landwirte war dieses Gerät also sehr nützlich, auch wenn die Arbeit damit ziemlich mühsam war. |
![]() Die Küche aus den 60ern. Die Küche war der meist genutzte Raum im ganzen Haus. |
![]() Hier ein kleiner Blick in einen Kleiderschrank. |
![]() Dies und noch vieles mehr finden Sie im Moor- und Bauernmuseum Benthullen |
![]() Der Musikraum |
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Wo
liegt das das Moor- und Bauernmuseum? |
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Wie
kommt man dahin? |
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Wann
kann man das Museum besichtigen? |
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