SCHWARZE KUNST IM GRÜNEN

Besuchen Sie das Druckereimuseum in Sandkrug

Das Druckereimuseum ist für Einzelbesucher oder anreisende Gruppen ein lohnendes Ausflugsziel in die Vergangenheit der "Schwarzen Kunst". Gleichzeitig lädt der Luftkurort Sandkrug zu Wanderungen und Radtouren ein reizvoller Umgebung ein.

Über Ihren Besuch würde ich mich sehr freuen !
Horst Kolter


 


   Über das Museum

Das Museum ist eine private Initiative und wurde im Mai 1989 eröffnet.
Es ging aus zwei alten Oldenburger Druckereien hervor, die in den Jahren 1889 und 1913 gegründet wurden. Die 1989 gegründete sollte 1987 verschrottet werden. Sie wurde für die Erhaltung, wegen des alten Maschinenbestandes, gekauft. Ebenso die 1913 gegründete, 26 Jahre unbenutzte und vom Rost fast vernichtete Druckerei. Sie wurden Zeitzeugen alter Druckkunst.

 

Alte Steindruckplatten

Zu Beginn stand dem Museum nur die Diele eines renovierten, alten Bauernhauses zur Verfügung. Seit dem Umzug im März 1997 ist das anders. Auf einer Fläche von etwa 500 Quadratmeter können jetzt auch viele Sammlerojekte gezeigt werden, die bislang nur in Lagerräumen verwahrt werden konnten.

Der Besucherraum,
ideal für einen gemütlichen Kaffeenachmittag!

 
   

Das Museum stellt folgende Dinge aus:

  • eine Handsetzerei, 
  • Setz- und Gießmaschinen
  • Reproduktionskameras
  • Hochdruckmaschinen vom Handtellertiegel bis zur Schnellpresse
  • sowie eine große Anzahl an Buchbindereimaschinen.

Gezeigt werden außerdem Fachzeitschriften, Schriftverkehr der einzelnen Berufsverbände, Satzungen, Tageszeitungen und vieles mehr. Insgesamt besteht die Sammlung aus über 100 Exponaten. 

Aufbau einer Handsetzerei

 
 

Die alten Maschinen sind Zeugen einer großen Zeit - Druckstandort Oldenburg. Es sind alles noch Hochdruckmaschinen. Diese sind längst abgelöst vom Offset- und Tiefdruck.

Handdruckmaschinen (Tellertiegel)

 
 

 

Alte Drucktechniken

Die um 1440 von Johannes Gutenberg erfundenen beweglichen Lettern (Letter =  wiederverwendbarer Buchstabe) wurden durch ein schnelleres Setzverfahren, wie beispielsweise die Zeilensetz- und Gießmaschinen, erweitert. ...
 

 

Das Arbeitswerkzeug eines Schriftsetzers

...hierzu gehört beispielsweise die von Ottmar Mergentahler im Jahre 1886 erfundene Linotypemaschine.
Neun Jahre später kamen die ersten nach Deutschland und wurden in Berlin und Frankfurt am Main gebaut. Während des Krieges ging das Werk in Berlin verloren. Frankfurt entwickelte weiter und beschäftigte sich auch mit elektronischer Satzverarbeitung. 

Eine Linotypemaschine

 

Im Druckereimuseum können Sie unterschiedliche Linotypemaschinen betrachten. Eine vollautomatische, die manuell über eine Tastatur bedient wird, eine andere, die über einen Lochstreifen bedient wird. Weiterhin sehen Sie eine halbautomatisch arbeitende Typographsetzmaschine. Das besondere an dieser Maschine sind die Matrizen, die an einem Korb hängen.

Ein Druckereifacharbeiter mußte gute Deutschkenntnisse besitzen, und weil jede Drucksache nach dem Typographischen Punktsystem aufgebaut war, war auch gutes Fachrechnen wichtig.

 

 

Anschrift, Lageplan, Eintrittspreise

Lageplan

So kommen Sie hin

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Anschrift:

Das Druckereimuseum liegt an der 
Astruper Straße 42 
in 26209 Sandkrug

(an der Straße, die Wardenburg über Astrup mit Sandkrug verbindet)

Öffnungszeiten :

Dienstag und Donnerstag 
10 - 13 Uhr und 15 - 18 Uhr
Sonntag 14 - 18 Uhr

Gruppen täglich nach vorheriger Absprache
unter der Tel.-Nr.: 04481 / 6903 oder unter
Fax : 04481 / 6538

Eintrittspreise :

Erwachsene  € 2,50
Kinder /Jugendliche € 1,25