Verbindungen, Arbeitsmarkt und Pendlerströme

Wardenburgs Arbeitnehmer sind mobil und flexibel – die hohen Pendlerzahlen belegen das eindrucksvoll. Über 1.700 Auswärtige haben ihren Arbeitsplatz in Wardenburg, etwa 4100 Wardenburger zieht es zum Arbeiten nach außerhalb. Die eindeutig dominierende Rolle spielt dabei die Verbindung in das benachbarte Oldenburg. Rund ein Drittel der Pendler kommen aus der Huntemetropole und arbeiten in der Gemeinde Wardenburg. Umgekehrt zieht es zwei von drei Wardenburger zum Arbeiten nach Oldenburg. 

Pendlerbewegungen

Der Grund für diese enge Bindung zwischen Wardenburg und Oldenburg ist der hohe Wohn- und Lebenswert Wardenburgs, verbunden mit hinreichender räumlicher Nähe zu den Oldenburger Arbeitsplätzen und einem gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrsnetz. So zieht es viele Oldenburger hinaus ins Grüne, während gleichzeitig der Wardenburger Arbeitsmarkt von der Nähe zu Oldenburg und seiner Infrastruktur profitiert. Für Nachschub an hochqualifizierten und flexiblen Arbeitskräften sorgt nicht zuletzt die moderne Carl-von-Ossietzky-Universität mit ihren rund 12000 Studierenden. Auch die Fachhochschule Oldenburg und die Bundesfachlehranstalt für das Elektrohandwerk sowie zahlreiche andere Bildungseinrichtungen befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft Wardenburgs.