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Die Gemeinde Wardenburg liegt im Oldenburger Land, im Bundesland Niedersachsen. Sie liegt zwischen zwei Flüssen - der Hunte und der Lethe. In der Umgebung laden viele Wäldchen zum Verweilen und Erholen ein. Wir, die Everkampschüler, haben uns vorgenommen, die 18 zur Gemeinde gehörenden Dörfer hier vorzustellen. Wir sind mit dieser Arbeit noch nicht ganz fertig, aber wir bemühen uns. |
AchternholtAchternholt ist ein Teil des früheren Ortes „Herbergen". Achternholt ist urkundlich abgeleitet von der hochdeutschen Bezeichnung „Hinter dem Holze". Dieser Name verweist auf ausgedehnte Waldungen, die um den damaligen Ort „Herbergen" vorhanden waren. Hiervon ist der „Oberlehter Fuhrenkamp" (Achternholter Wandereck) verblieben. Achternholt ist heute landwirtschaftlich orientiert. (aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
AchternmeerUrkundlich wird 1855 eine Bauernschaft mit 35 Einwohnern „Hinter dem Meere", von Westerholt aus gesehen, erwähnt; daraus erstand plattdeutsch „Achternmeer". Damals staute sich im Hochmoor das Wasser. Nach 1945 erhöhte sich die Bevölkerung erheblich. Das gesellige Leben wird insbesondere getragen von: Bürgerverein, Gemischtem Chor, Ortslandvolkverband, Sportverein, Judoclub sowie Altenclub. (aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Noch vor 200 Jahren bestand Achternmeer nur aus Heide, Sand, Moor und Buschwerk. Der hoch gestreckte Geestrücken zog sich von Süden nach Norden in die großen Sumpfgebiete der Hochmoorflächen, wo sich das Oberflächenwasser staute. Dieses Gebiet gehörte zur Bauernschaft Herbergen-Oberlehte und wurde fast nur als Wildbahn genutzt. Um 1800 wurde durch eine Verwaltungsreform dieses Gebiet aufgeteilt und besiedelt. Die Siedlung wurde gegründet, um eine Verbindung zur neuen Siedlung Westerholt und dem Scharrelsberg (und damit nach Edewecht) zu schaffen.
1855 wird
zum ersten mal die Bauernschaft "Beim großen Meer" mit 35 Einwohnernin
einer Gemeindeverordnung urkundlich genannt. Langsam gewöhnte man
sich an das plattdeutsche Wort "Achternmeer". 1871 wurden die "Moorflächen
bei Achternmeer" entwässert und vom Siedlungsamt an die Bauern zur
Aufstockung ihrer Höfe verkauft.
AstrupAstrup (Mittelalter Adestorpe) ist ein Dorf auf einem vorspringenden Geestzipfel an der Hunte. Die Dorfflur reicht nach Westen bis an den „Tüdick". Ganz im Osten, unmittelbar vor dem Grünland an der Hunte, liegt der uralte Kern des Dorfes. Rings um ihn die im vorigen Jahrhundert erstandenen Brinksitzerhöfe. Die Brinksitzereien sind erst mit Aufteilung der Allmende 1824 zu Bauernstellen geworden. (aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
BenthullenDer Name Benthullen leitet sich her von dem Bentgras, dem meterhohem blauen Pfeifengras – molinia coerulea -, das mit seinem Horsten ( Hullen ), Heiden und Mooren charakterliche Züge gibt. Erst Anfang dieses Jahrhunderts wurden die größten Teile des Vehnenmoors im Benthullener Raum in harter Arbeit kultiviert und besiedelt. Heute betreibt hier die Landwirtschaft Viehzucht und Ackerbau. (aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Charlottendorf OstCharlottendorf Ost grenzt an die Gemeinde Großenkneten und liegt verkehrsgünstig an der L 70. Die Struktur und die Entstehungsgeschichte der Ortschaft stimmen mit der von Charlottendorf West überein. Auch Charlottendorf Ost ist ein landwirtschaftlich orientierter Raum, in dem Ackerbau und Viehzucht betrieben wird. Einzelne Gassonden zeigen, daß Gas gefördert wird. (aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Charlottendorf WestCharlottendorf West entwickelte sich erst um 1900 aus einer Heidelandschaft in ein landwirtschaftliches Reihendorf mit gepflegten Anwesen. Noch heute führen die breiten ehemaligen Schaftriftswege in die Landschaft. Die Lethe hat hier ihren natürlichen Lauf behalten in einem ausgeprägten Wiesental, streckenweise gesäumt von Sandufern und bewachsenen Dünen (Immenbusch, Ahrensberg ). (aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Fladder-FünfhausenFladder-Fünfhausen resultiert aus einem alten Ortsteil Wardenburgs. Es liegt dicht am Lehtetal und seine Bewohner wußten von Anbeginn die Wasserkraft zu nutzen. Später erzeugte die Stromversorgung Wardenburg eigenen Strom für das Netz. Die Bauern ließen bis in die Kriegsjahre in der Mühle regelmäßig ihr Getreide mahlen. Der heutige Besitzer der Wassermühle ist der Fischereiverein Wardenburg. Mit etwa 260 Einwohnern gehört Fladder-Fünfhausen zu Wardenburg II. (aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
HarbernHarbern liegt im Bereich des Vehnemoores. Auch hier kommt erst nach harter Kultivierungsarbeit die Flächen landwirtschaftlich genutzt werden. Harbern hat sich in der Gemeinde Wardenburg zur Hochburg der Herdbuchzucht entwickelt. Immer wieder werden Landwirte für besondere Rinderzuchtleistungen von der Herdbuch-Gesellschaft ausgezeichnet. Auch heute wird noch Torf getragen, allerdings maschinell. aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |


HövenDas am Rande der Hunteniederung gelegene Reiterdorf Höven wird von der Landwirtschaft und dem Reitsport geprägt. In Höven bestehen zwei Reithallen, ein Reiterverein, eine Reitschule und ein Reiter-Fanfarenzug. In der Landwirtschaft werden Pferde- und Viehzucht sowie Ackerbau betrieben. Urkundlich wurde Höven erstmals 1435 im Zusammenhang des Gutes Höven erwähnt. (aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Hundsmühlen
(aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
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Die Ortschaft Hundsmühlen hat
mit 2398 Einwohnern die zweithöchste Einwohnerzahl, nach Wardenburg.
In Hundsmühlen gibt es einige öffentliche Einrichtungen und sämtliche
Dienstleistungsbetriebe. Es gibt eine Buslinie, die schon seit langem Oldenburg
und Hundsmühlen verbindet und neuerdings auch nach Wardenburg führt.
Hundsmühlen ist ein beliebter
Wohnort. Er liegt ruhig und ländlich - und bis zur nächstgrößeren
Stadt Oldenburg sind es nur ca. 3km. Im Jahre 1997 ist in Hundsmühlen
auch eine evangelische Kirche gebaut werden. Hundsmühlen ist eine
moderne Ortschaft, die vielen Leuten Arbeit gibt. In einigen Jahren soll
ein neues Bauprojekt in Hundsmühlen gestartet werden. Dann sollen
auf einer Ackerfläche Einkaufsmärkte und viele Wohnhäuser
gebaut werden.
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Klein Bümmerstede
(aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Littel
(aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Wenn der
kleine Ort Littel heute über die Grenzen der Gemeinde Wardenburg hinaus
bekannt ist, verdankt er dieses in erster Linie seiner landwirtschaftlich
schönen Lage zwischen dem "Tüdick" und dem "Litteler Fuhrenkamp".
Diese beiden Wälder entstanden zu Beginn des 20. bzw. des 19. Jahrhunderts
durch die Aufforstung von Wanderdünen, die diese Heideflächen
durchzogen.
Sie sind heute auch bei den Einwohnern der Stadt-Oldenburg Bevölkerung
ein beliebtes Erholungsgebiet. Am Wochenende finden viele Menschen in beiden
Wäldern Erholung. Schon vor der Entstehung dieser beiden Wälder
gab es den ersten schriftlichen Hinweis auf die Existenz einer Bauernschaft
in Littel (14. Jahrhundert). Doch es scheint, als wären hier schon
viel früher Menschen ansässig gewesen. Immer trifft man auf Bodenfunde
aus der Steinzeit.
1656 gab es in
Littel schon eine Nebenschule, vielleicht die älteste in Wardenburg.
Außer der Nachricht, daß 1745 das Schulhaus vergrößert
werden sollte, liegen keine weiteren Unterlagen zur Litteler Schulgeschichte
vor. Das Schulgebäude wurde 1956 geschlossen. Heute befinden sich
dort der Kindergarten, Spielplatz, die Sporthalle und zwei Fußballplätze.
Auf einem der Fußballplätze ist ein Grillplatz, wo die verschiedenen
Fußballgruppen feiern. Eine gut funktionierende Straßengemeinschaft
organisiert dort auch häufig Grillabende. Zu jener Zeit lebten neben
einigen Handwerkern und Kaufleuten überwiegend alteingesessene bäuerliche
Familien in Littel. Noch heute gibt es in Littel viele große Bauernhöfe.
In jüngster Zeit haben sich in Littel viele Vereine gebildet z.B.
Skat- und Kegelklubs, die Freiwillige Feuerwehr, der Männergesangsverein
und die Landjugendgruppe. In der Sporthalle werden zahlreiche Sportarten
angeboten, wie Kinderturnen, Turnen, Fußball, Rückengymnastik
usw. Jeden Monat entsteht eine Sportzeitung, die nicht nur über Fußballergebnisse
informiert, sondern die aktuellen Neuigkeiten über Littel vermittelt.
Der "Heimatverein Littel" wurde 1922 gegründet, der sich die Pflege
des niederdeutschen Brauchtums und der niederdeutschen Sprache zur Aufgabe
gemacht hat. Dieser Verein organisiert jedes Jahr ein beliebtes Dorffest.
Es gibt wohl kaum eine Litteler Familie, in der nicht mindestens ein Angehöriger
Mitglied in irgendeinem Vereins ist. Kurzum, Littel ist ein Ort,
in dem man sich erholen und viel erleben kann.

Oberlethe
(aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Oberlethe ist eine
alte Siedlung, die im Jahre 1791 zum ersten Mal in den Urkunden erwähnt
wurde. Man konnte lesen: "over de Lethe to Herbergen". Aus dem ehemaligen
"Herbergen" ist im Laufe der Zeit Oberlethe geworden. Der Name Oberlethe
ist also neueren Datums, eine Straße mit dem Namen "Herbergen " gibt
es allerdings noch heute in Oberlethe.
Bis
heute hat Oberlethe seinen dörflichen Charakter behalten, lediglich
die "Kramer-Siedlung" besteht aus einer eng zusammenliegenden Bebauung.
In Oberlethe laden schöne Wanderwege zu einem Spaziergang ein, und
der Bürgerverein hat an verschiedenen Plätzen (Brink, Zum Hoop/Kirchweg,
Kramer-Siedlung, Am Rosengarten) Ruhebänke aufgestelt, so daß
auch eine Rast eingelegt werden kann.
Geschäfte gibt es in Oberlethe
nur noch wenige. Vor allem in Wardenburg sind jedoch alle Märkte vorhanden,
die für die Versorgung erforderlich sind. In unserem Ort wurde in
der letzten Zeit viel gebaut. Die Regel ist das Einfamilienhaus, es gibt
jedoch auch einige Mehrfamilienhäuser. Mietwohnungen sind in Oberlethe
ebenfalls in geringer Zahl zu finden. Die Schulen für die Kinder befinden
sich in Wardenburg und Oldenburg und können mit dem Bus erreicht werden.
Weiterhin befindet sich die Letheschule als eine Sonderschule des Landkreises
in Oberlethe.
Nachdem
in den Jahren bis Mitte 1980 die Gefahr drohte, daß sich Oberlethe
als ein "Dorf der alten Menschen" entwickeln könnte, ist heute festzustellen,
daß durch die Möglichkeit der Lückenbebauung viele Oberlether
Kinder im Dorf bleiben und sich hier ein Haus bauen. Neubürger sind
ebenfalls zugezogen. Im Laufe der Zeit ist die Zahl der Bewohner, die ihr
Einkommen aus der Landwirtschaft beziehen, immer geringer geworden. Die
meisten Einwohner pendeln nach Wardenburg (3 km) oder Oldenburg (10 km).
Die sehr gute Verkehrsanbindung macht es möglich, daß man den
Ort schnell erreicht. Die Oberlether sind "Vereinsmenschen", so gibt es
den Frauenchor und den Männergesangverein. Das Kegeln ist in Oberlethe
ein beliebter Sport, viele Generationen von Kegelvereinen zeigen, daß
die Kinder in die Fußstapfen der Alten treten. Die Frauen in Oberlethe
engagieren sich außerdem bei den Landfrauen in Wardenburg und in
der Gymnastikgruppe Oberlethe. Zum Ortsbild von Oberlethe gehört natürlich
auch der "Hof Oberlethe" mit dem "Seminarhof" und dem "Reit- und Fahrverein
Oberlethe".
Südmoslesfehn
(aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Tungeln
(aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
Westerburg
(aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |
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Die Ortschaft Westerburg liegt am Rande der Gemeinde Wardenburg. Mit 259 Einwohnern ist dieses Dorf das sechstkleinste in Wardenburg. Der um 890 gegründete Ort hieß zuerst Westonstedi im Winkel, später wurde er nach der hier befindlichen Burg benannt. Das schlechte Land wurde nach dem Anlegen der Rieselwiesen (Anfang des 19. Jahrhunderts) fruchtbar. Im 2. Weltkrieg wurden viele Häuser und Höfe zerstört. Nach dem Krieg kamen viele Flüchtlinge aus Ost- und Westpreußen und später dann aus Schlesien nach Westerburg. Es herrschte zu dieser Zeit ein enormer Platzmangel. Zum Beispiel war es möglich, daß 3 bis 4 Familien in einem Haus wohnen mußten. Doch später zogen sie wieder von hier weg und die hier zwischenzeitlich angesiedelten Geschäfte wurden wieder geschlossen. Heute gibt es hier noch eine Werkstatt und ein Laden, der landwirtschaftliche Gebrauchsartikel verkauft. In den 70iger Jahren wurde durch Westerburg die Autobahn A 29 mit einer eigenen Abfahrt gebaut. Um den alten Dorfcharakter zu erhalten, wird in den nächsten Jahren in Westerburg kaum mehr neu gebaut. | ![]() |
Westerholt
(aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck) |