Schöffen in der Strafgerichtsbarkeit

Die Gemeinde Wardenburg ist gebeten worden, Personen vorzuschlagen, die für die Übernahme des Schöffenamtes bei den Strafgerichten und Jugendgerichten geeignet sind. Die Amtszeit der zu wählenden Schöffen läuft von 2019 bis 2023.
Für den Bereich der Schöffen bei den Strafgerichten leitet die Gemeinde Wardenburg eine vom Rat der Gemeinde beschlossene Liste der Interessierten an das Amtsgericht Oldenburg weiter. Dort entscheidet dann ein Wahlausschuss, welche Bürgerinnen und Bürger zukünftig als Schöffen eingesetzt werden. Die Liste mit den Interessenten für den Bereich der Schöffen in der Jugendgerichtsbarkeit wird von der Gemeinde an den Landkreis Oldenburg weitergeleitet. Dort wird dann der Jugendhilfeausschuss entscheiden, welche Personen dem Amtsgericht als Schöffe vorgeschlagen werden.
Schöffen sollen zwischen 25 und 70 Jahre alt sein, müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und ihren Wohnsitz in der Gemeinde Wardenburg haben.
Zu Schöffen können u. a. nicht berufen werden: Mitglieder der Bundesregierung oder einer Landesregierung, Richter und Beamte der Staatsanwaltschaft, Notare, Rechtsanwälte, gerichtliche Vollstreckungsbeamte, Polizeivollzugsbeamte, Bedienstete des Strafvollzugs sowie hauptamtliche Bewährungs- und Gerichtshelfer.
Interessierte Personen, die die genannten Voraussetzungen erfüllen und in der Lage sind, dieses Ehrenamt für die gesamte Dauer von 5 Jahren wahrzunehmen, können sich bis spätestens zum 23. Februar 2018 bei der Gemeinde Wardenburg, Frau Klokow, Tel. 04407/73-112, E-Mail: kerstin.klokow @ wardenburg.de melden.