Ausstellung "50 Jahre terre des hommes" und Diavortrag „Kleines Land vor großen Herausforderungen - Nepal nach dem Erdbeben“

Seit dem Vietnamkrieg förderte terre des hommes Deutschland knapp 7.000 Projekte in 47 Ländern und half damit rund 15 Millionen Kindern in Not. Der 50. Geburtstag von terre des hommes ist Anlass, zurückzublicken und gleichzeitig aktuelle Herausforderungen zu vergegenwärtigen. Hierzu sollen eine Informationsausstellung (im Foyer des Rathauses der Gemeinde Wardenburg) sowie ein Diavortag (im Ratssaal des Rathauses) beitragen.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 5. November, um 17.00 Uhr vom stellvertretenden Bürgermeister Dr. Stefan Depta eröffnet. Eine Darstellung einiger Projekte erfolgt durch die Wardenburgerin Andrea Gnerlich, die seit vielen Jahren als Mitglied in der Organisation aktiv ist.

Außerdem vertreten ist die Eine-Welt-Gruppe Wardenburg, die seit 1992 Projekte in Nepal unterstützt, unter anderem mit dem Angebot von Produkten aus Nepal. 

Im Anschluss an die Eröffnung wird im Ratssaal der Diavortrag „Kleines Land vor großen Herausforderungen - Nepal nach dem Erdbeben“ gezeigt:

Im April und Mai 2015 hatten zwei große und viele kleinere Erdbeben eine halbe Million Häuser zerstört und über 8000 Menschen getötet. Im März 2016 hatte die Referentin Frau Dr. Kerstin Elbing, ehrenamtliches Mitglied der Kinderrechtsorganisation terre des hommes Gelegenheit, in das nepalesische Erdbebengebiet zu reisen.  Sie konnte sich einen Eindruck von der aktuellen Situation und den Rahmenbedingungen für den Wiederaufbau verschaffen. Außerdem besuchte sie terre-des-hommes-Projekte im Bereich der ländlichen Entwicklung und traf sich mit Jugendlichen, die sich für die Verbesserung der Umweltsituation in Nepal einsetzen.  Im Rahmen des Vortages wird Frau Elbing ihre Eindrücke schildern, Land und Leute vorstellen, auf das Alltagsleben eingehen sowie von den Mühen des Wiederaufbaus berichten.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten von terre des hommes wird gebeten. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Wer es zu diesem Termin nicht schafft, hat bis zum 1. Dezember die Möglichkeit, sich die Ausstellung anzusehen.